Als Hausbesitzer in Köln stehen Sie 2026 vor einer einzigartigen Chance: Durch die erhöhten BAFA-Fördersätze und zusätzliche Stadt Köln Programme können Sie beim Fensteraustausch bis zu 12.000 Euro Zuschuss erhalten – oder sogar mehr, wenn Sie in einem denkmalgeschützten Altbau in Ehrenfeld oder der Südstadt wohnen.

In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie alles über die BAFA Fensterförderung 2026 speziell für Köln: Welche Fördersätze gelten, wie Sie die Stadt Köln Klimaschutzprogramme kombinieren können, was in lärmbelasteten Vierteln wie Ehrenfeld und Deutz zu beachten ist, und wie der Antragsprozess konkret abläuft.

Was ist die BAFA Fensterförderung 2026?

Die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert den Austausch alter, ineffizienter Fenster gegen moderne, energieeffiziente Modelle im Rahmen der "Bundesförderung für effiziente Gebäude" (BEG-EM). Seit Januar 2026 gelten deutlich erhöhte Fördersätze:

  • Basisförderung: 20% der förderfähigen Kosten (zuvor 15%)
  • Mit iSFP-Bonus: 25% (zusätzliche 5% bei individueller Sanierungsfahrplan)
  • Maximaler Zuschuss: 12.000 Euro pro Wohneinheit (60.000 Euro förderfähige Kosten × 20%)
  • Mindestinvestition: 2.000 Euro (zuvor 300 Euro – neue Regelung 2026)

Neu 2026: Die technischen Anforderungen wurden verschärft. Gefördert werden nur noch Fenster mit einem U-Wert ≤ 0,95 W/(m²K) – das entspricht hochwertiger Dreifachverglasung. Für Köln mit seinen kalten Wintern und heißen Sommern ist dies jedoch ein Vorteil: Moderne Fenster senken nicht nur Heizkosten, sondern verbessern auch den Hitzeschutz erheblich.

Stadt Köln Klimaschutzprogramme: Zusätzliche Förderung möglich

Als Kölner Hausbesitzer können Sie zusätzlich zur BAFA-Förderung von städtischen Programmen profitieren. Die Stadt Köln hat 2026 ihre Klimaschutzförderung neu aufgelegt:

Kölner Klimaschutzprogramm "Altbausanierung Plus"

  • Zusatzförderung: 10-15% der Netto-Investitionskosten
  • Gilt für: Gebäude mit Baujahr vor 1995 in definierten Fördergebieten
  • Förderfähige Stadtteile 2026: Ehrenfeld, Nippes, Kalk, Mülheim, Deutz, Südstadt, Altstadt-Nord
  • Maximaler Zuschuss: 3.000 Euro pro Wohneinheit
  • Antragstellung: Über das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz der Stadt Köln

Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus in Ehrenfeld:

  • Fensteraustausch (8 Fenster, Dreifachverglasung): 16.000 Euro
  • BAFA-Förderung (20%): -3.200 Euro
  • Stadt Köln Zuschuss (15%): -2.400 Euro
  • Eigenanteil: 10.400 Euro (35% Förderquote!)

Sie sehen: Die Kombination aus BAFA und Stadt Köln Programmen macht den Fensteraustausch deutlich erschwinglicher. Wichtig: Die städtischen Mittel sind begrenzt und werden nach Eingangsreihenfolge vergeben – frühe Antragstellung lohnt sich!

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Technische Anforderungen für geförderte Fenster in Köln

Um die BAFA-Förderung zu erhalten, müssen Ihre neuen Fenster folgende Kriterien erfüllen:

U-Wert Anforderung 2026

  • Maximal zulässiger U-Wert: 0,95 W/(m²K)
  • Praktisch erfüllbar durch: Dreifachverglasung mit Edelgas-Füllung (Argon/Krypton)
  • Rahmen: Kunststoff mit Mehrkammer-Profil, Holz oder Holz-Aluminium-Kombination

Zum Vergleich – Typische U-Werte:

  • Alte Fenster (vor 1995): 2,5-3,0 W/(m²K)
  • Zweifachverglasung (Standard 2010er): 1,1-1,3 W/(m²K)
  • Moderne Dreifachverglasung (2026): 0,7-0,95 W/(m²K)
  • Passivhaus-Fenster: 0,6 W/(m²K) und besser

Zusätzliche Anforderungen

  • Fachgerechte Montage: Nach RAL-Montage-Richtlinie mit lückenloser Abdichtung
  • Bescheinigung: Nachweis der technischen Daten durch Hersteller
  • Rechnung: Detaillierte Aufschlüsselung (Material, Lohn, Entsorgung)
  • Vorher-Zustand: Fotos der alten Fenster vor Ausbau

Fensterförderung für spezielle Kölner Lagen

Schallschutzfenster für lärmbelastete Stadtteile

Köln ist in vielen Vierteln durch Verkehrslärm belastet. Besonders betroffen sind:

  • Ehrenfeld: Venloer Straße, Subbelrather Straße (Straßenlärm 65-75 dB)
  • Deutz: Umfeld der Deutzer Brücke und Messegelände (70-80 dB)
  • Nippes: Entlang der Niehler Straße und Neusser Straße (65-70 dB)
  • Kalk: Kalker Hauptstraße (65-75 dB)
  • Lindenthal: Aachener Straße, Dürener Straße (70-78 dB)

Für diese Lagen empfehlen wir die Kombination von Energieeffizienz und Schallschutz. Moderne Dreifachverglasungen erreichen problemlos Schallschutzklasse 3-4 (Rw = 35-40 dB Dämmung).

Gut zu wissen: Die BAFA-Förderung gilt auch für Schallschutzfenster, solange der U-Wert ≤ 0,95 erfüllt ist. Der Lärmschutzaspekt verbessert zusätzlich Ihre Wohnqualität, ohne die Förderfähigkeit einzuschränken.

Denkmalschutz in Altbau-Vierteln

Köln hat einen hohen Anteil denkmalgeschützter Altbauten, besonders in:

  • Südstadt: Gründerzeitviertel mit geschützten Fassaden
  • Ehrenfeld: Historische Arbeiterviertel mit Ensemble-Schutz
  • Lindenthal: Villenkolonien aus der Kaiserzeit
  • Altstadt-Süd: Wiederaufbau-Architektur der 1950er Jahre

Wichtig bei Denkmalschutz:

  • Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde Köln vor Antragsstellung
  • Eventuell Kastenfenster-Lösung statt Komplettaustausch erforderlich
  • Erhalt der ursprünglichen Teilung und Sprossenoptik
  • BAFA-Förderung gilt auch bei Denkmalschutz-Auflagen (U-Wert muss dennoch ≤ 0,95 erreicht werden)

Als spezialisierte Fensterbauer in Köln haben wir langjährige Erfahrung mit denkmalgeschützten Objekten und kennen die Anforderungen der Kölner Denkmalbehörde genau.

Der BAFA-Antragsprozess: Schritt für Schritt für Kölner Hausbesitzer

Schritt 1: Vorbereitung und Planung

  1. Bestandsaufnahme: Wie viele Fenster sollen ausgetauscht werden? In welchen Räumen?
  2. Technische Planung: Auswahl geeigneter Fenster (U-Wert ≤ 0,95, Schallschutz, Denkmalschutz-Kompatibilität)
  3. Angebote einholen: Mindestens 2-3 Angebote von qualifizierten Fensterbauern vergleichen
  4. Budget kalkulieren: Gesamtkosten minus geplante Förderungen = Eigenanteil

Tipp für Köln: Planen Sie die Maßnahme idealerweise für Frühjahr oder Herbst. Im Winter können Montageprobleme durch Kälte auftreten, im Hochsommer können sich Lieferzeiten durch Urlaubssaison verlängern.

Schritt 2: Optionaler iSFP-Bonus (zusätzliche 5% Förderung)

Der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) bringt Ihnen 5% Extraförderung, also insgesamt 25% statt 20%. So funktioniert's:

  1. Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater (Liste unter: energie-effizienz-experten.de)
  2. Der Energieberater erstellt einen iSFP für Ihr Gebäude (Kosten: 500-1.500 Euro)
  3. Der iSFP wird ebenfalls über BAFA gefördert (80% Zuschuss, max. 1.300 Euro)
  4. Fensteraustausch muss im iSFP als Maßnahme aufgeführt sein
  5. Sie erhalten den 5% iSFP-Bonus automatisch, wenn Sie den iSFP beim BAFA-Antrag vorlegen

Lohnt sich der iSFP? Rechenbeispiel:

  • Fensterkosten: 20.000 Euro
  • Ohne iSFP (20%): 4.000 Euro Förderung
  • Mit iSFP (25%): 5.000 Euro Förderung
  • Mehrförderung: 1.000 Euro – bei iSFP-Kosten von 200-400 Euro (nach Abzug der iSFP-Förderung)
  • Netto-Vorteil: 600-800 Euro plus langfristige Sanierungsplanung

Schritt 3: BAFA-Antrag stellen (VOR Vertragsabschluss!)

KRITISCH: Der BAFA-Antrag muss vor Vertragsabschluss mit dem Handwerker gestellt werden. Sonst verlieren Sie den gesamten Förderanspruch!

Antragsportal: https://fms.bafa.de (Registrierung erforderlich)

Benötigte Unterlagen für den Antrag:

  • Technisches Datenblatt der geplanten Fenster (U-Wert-Nachweis)
  • Kostenvoranschlag des Fensterbauers mit detaillierter Aufschlüsselung
  • Falls vorhanden: iSFP-Bescheinigung
  • Eigentumsnachweis oder Vollmacht
  • Fotos der aktuellen Fenster (Innen- und Außenansicht)

Bearbeitungsdauer BAFA: Aktuell (Stand Februar 2026) etwa 4-6 Wochen. Planen Sie diese Zeit ein!

⚠️ Häufiger Fehler: Viele Hausbesitzer schließen den Vertrag zu früh ab und verlieren dadurch die Förderung. Warten Sie unbedingt die BAFA-Zusage ab, bevor Sie den Auftrag erteilen!

Unser Service: Wir koordinieren Antragsstellung, Wartezeit und Montagetermine optimal für Sie. Jetzt Beratung anfragen →

Schritt 4: Zusage abwarten und Vertrag abschließen

Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie die BAFA-Zusage per E-Mail mit einem Zuwendungsbescheid. Dieser enthält:

  • Bewilligte Fördersumme
  • Förderfähige Kostenobergrenze
  • Verwendungsnachweis-Frist (normalerweise 12 Monate)
  • Technische Bedingungen und Auflagen

Jetzt können Sie:

  1. Den Vertrag mit dem Fensterbauer abschließen
  2. Montagetermine verbindlich vereinbaren
  3. Optional: Stadt Köln Klimaschutzförderung beantragen (parallele Antragstellung möglich)

Schritt 5: Montage durchführen

Die fachgerechte Montage ist entscheidend für die Energieeffizienz und Langlebigkeit Ihrer neuen Fenster. Achten Sie auf:

  • RAL-Montage: Dreiebenen-Abdichtung (innen, Fensterebene, außen)
  • Dokumentation: Fotos vor/während/nach der Montage
  • Vorher-Zustand: Fotos der alten Fenster vor Demontage (für BAFA-Nachweis)
  • Altfenster-Entsorgung: Fachgerechte Entsorgung mit Nachweis

Typischer Ablauf bei einem Einfamilienhaus in Köln:

  • Tag 1: Demontage alter Fenster, Vorbereitung Laibungen (4-6 Stunden für 8 Fenster)
  • Tag 2: Montage neuer Fenster, Abdichtung, Einstellen (6-8 Stunden)
  • Tag 3: Nacharbeiten Innenbereich (Malerarbeiten, Fensterbänke) – optional

Schritt 6: Verwendungsnachweis bei BAFA einreichen

Frist: Innerhalb von 12 Monaten nach BAFA-Zusage

Erforderliche Unterlagen:

  • Rechnung des Fensterbauers (detailliert mit Material-/Lohnkosten)
  • Zahlungsnachweis (Kontoauszug oder Überweisungsbeleg)
  • Fachunternehmererklärung (U-Wert-Bestätigung, RAL-Montage)
  • Fotos vorher/nachher
  • Herstellerbescheinigung der Fenster

Nach Prüfung überweist das BAFA die Förderung auf Ihr Konto – in der Regel innerhalb von 4-8 Wochen.

Schritt 7: Stadt Köln Förderung beantragen (parallel möglich)

Den städtischen Zuschuss können Sie parallel oder nach der BAFA-Bewilligung beantragen:

  1. Antragsformular: Über das Serviceportal der Stadt Köln (www.stadt-koeln.de)
  2. Unterlagen: BAFA-Bescheid, Rechnung, Fotos, Eigentumsnachweis
  3. Bearbeitungszeit: 6-10 Wochen
  4. Auszahlung: Nach vollständiger Prüfung

Wichtig: Die Stadt Köln Förderung kann nicht rückwirkend beantragt werden. Die Maßnahme muss zum Antragszeitpunkt noch nicht abgeschlossen sein oder darf maximal 3 Monate zurückliegen.

Kosten und Förderbeispiele für Kölner Objekte

Beispiel 1: Einfamilienhaus in Nippes (Baujahr 1965)

Ausgangssituation:

  • 8 Fenster à 1,2 m × 1,4 m
  • Alte Kunststofffenster mit Zweifachverglasung (U-Wert 1,3)
  • Keine Denkmalschutz-Auflagen
  • Lärmbelastung: Mittel (Neusser Straße, ca. 65 dB)

Neue Fenster:

  • Kunststofffenster mit Dreifachverglasung
  • U-Wert: 0,85 W/(m²K)
  • Schallschutzklasse 3 (Rw = 37 dB)
  • Sicherheitsbeschläge RC2

Kostenaufstellung:

  • 8 Fenster inkl. Montage: 14.400 Euro
  • Zusatzleistungen (Fensterbänke, Malerarbeiten): 1.600 Euro
  • Gesamtkosten: 16.000 Euro

Förderung:

  • BAFA (20%): 3.200 Euro
  • Stadt Köln (10%): 1.600 Euro
  • Gesamtförderung: 4.800 Euro (30%)
  • Eigenanteil: 11.200 Euro

Energieeinsparung: Ca. 3.500 kWh/Jahr = 350 Euro Heizkosten (bei Gasheizung 0,10 €/kWh)

Amortisation: 32 Jahre ohne Förderung, nur 21 Jahre mit Förderung

Beispiel 2: Altbau-Mehrfamilienhaus in Ehrenfeld (Baujahr 1905)

Ausgangssituation:

  • 3 Wohneinheiten, insgesamt 24 Fenster
  • Alte Kastenfenster mit Einfachverglasung (U-Wert 2,8)
  • Denkmalgeschütztes Gebäude (Ensemble-Schutz Venloer Straße)
  • Hohe Lärmbelastung (Venloer Straße, 70-75 dB)

Neue Fenster:

  • Kastenfenster-Sanierung mit Innenfenstern (Dreifachverglasung)
  • U-Wert: 0,95 W/(m²K) (Grenzwert)
  • Schallschutzklasse 4 (Rw = 42 dB)
  • Erhalt der historischen Außenfenster mit Sprosseneinteilung

Kostenaufstellung:

  • 24 Kastenfenster inkl. Montage: 52.800 Euro
  • Denkmalschutz-Auflagen (Abstimmung, Sonderanfertigungen): 7.200 Euro
  • Gesamtkosten: 60.000 Euro

Förderung (pro Wohneinheit):

  • BAFA (20% von max. 60.000 Euro): 12.000 Euro × 3 WE = 36.000 Euro
  • Stadt Köln (15% für Altbau): 9.000 Euro (3.000 × 3 WE)
  • Gesamtförderung: 45.000 Euro (75%!)
  • Eigenanteil: 15.000 Euro

Besonderheit: Durch die 3 Wohneinheiten kann der maximale BAFA-Zuschuss dreimal ausgeschöpft werden. Bei denkmalgeschützten Altbauten mit hohen Sanierungskosten ist dies ein erheblicher Vorteil.

Beispiel 3: Neubaugebiet Rodenkirchen (Baujahr 2010, Nachrüstung)

Ausgangssituation:

  • Reihenhaus mit 6 größeren Fenstern
  • Zweifachverglasung (U-Wert 1,1) – nicht mehr förderfähig seit 2026
  • Keine Lärmproblematik
  • Ziel: Verbesserung Energieeffizienz + Hitzeschutz im Sommer

Neue Fenster:

  • Kunststoff-Fenster mit Dreifachverglasung
  • U-Wert: 0,70 W/(m²K)
  • Sonnenschutzverglasung (g-Wert 0,50)

Kostenaufstellung:

  • 6 Fenster inkl. Montage: 8.400 Euro
  • Zusatzleistungen: 600 Euro
  • Gesamtkosten: 9.000 Euro

Förderung:

  • BAFA (20%): 1.800 Euro
  • Stadt Köln: Nicht förderfähig (Baujahr > 1995)
  • Gesamtförderung: 1.800 Euro (20%)
  • Eigenanteil: 7.200 Euro

Anmerkung: Auch neuere Gebäude profitieren von der BAFA-Förderung. Der Austausch lohnt sich besonders, wenn alte Zweifachverglasung durch hochwertige Dreifachfenster mit Sonnenschutz ersetzt wird – Energieeinsparung plus Wohnkomfort-Gewinn.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich die BAFA-Förderung auch für Mietwohnungen in Köln nutzen?

Ja, grundsätzlich kann auch als Vermieter die BAFA-Förderung beantragt werden. Voraussetzung: Sie sind Eigentümer der Immobilie. Die Förderung ist nicht an Eigennutzung gebunden. Steuerlicher Vorteil: Als Vermieter können Sie die Investitionskosten (nach Abzug der Förderung) über mehrere Jahre abschreiben. Außerdem verbessern energieeffiziente Fenster den Vermietungswert und rechtfertigen moderate Mietanpassungen.

Wie lange dauert der komplette Prozess von Antrag bis Förderauszahlung?

Typischer Zeitablauf für ein Einfamilienhaus in Köln:

  • Planung und Angebote: 2-4 Wochen
  • BAFA-Antrag + Bearbeitung: 4-6 Wochen
  • Wartezeit auf Lieferung: 4-8 Wochen (je nach Hersteller und Saison)
  • Montage: 2-3 Tage
  • Verwendungsnachweis + Auszahlung: 4-8 Wochen

Gesamtdauer: 4-6 Monate von Planung bis Förderauszahlung

Wichtig: Die Montage kann bereits erfolgen, sobald die BAFA-Zusage vorliegt. Sie müssen nicht auf die Auszahlung warten – diese kommt nachträglich nach Verwendungsnachweis.

Was passiert, wenn meine tatsächlichen Kosten niedriger sind als im Antrag angegeben?

Die BAFA-Förderung wird auf Basis der tatsächlich entstandenen und nachgewiesenen Kosten berechnet. Wenn Ihre Rechnung niedriger ausfällt als der ursprünglich veranschlagte Betrag im Antrag, wird die Förderung entsprechend anteilig reduziert. Beispiel:

  • Antrag: 16.000 Euro → bewilligte Förderung: 3.200 Euro (20%)
  • Tatsächliche Rechnung: 14.000 Euro → ausgezahlte Förderung: 2.800 Euro (20%)

Sie verlieren also keine Förderung, aber die Prozentsätze bleiben konstant. Tipp: Kalkulieren Sie im Antrag realistisch, aber nicht zu hoch – unnötige Puffer bringen keinen Vorteil.

Welche Fenster-Hersteller sind für die BAFA-Förderung zugelassen?

Es gibt keine Liste "zugelassener Hersteller". Entscheidend ist ausschließlich, dass die technischen Anforderungen erfüllt sind (U-Wert ≤ 0,95 W/(m²K)). Alle renommierten Hersteller bieten förderfähige Modelle an:

  • Kunststoff: Schüco, VEKA, Aluplast, Rehau, Gealan
  • Holz: Kneer-Südfenster, Weru, Sorpetaler, Unilux
  • Holz-Alu: Unilux, Kneer-Südfenster, Internorm
  • Aluminium: Schüco, Heroal, Wicona

Wichtig ist die Herstellerbescheinigung, die den U-Wert dokumentiert. Seriöse Fensterbauer stellen diese automatisch zur Verfügung.

Sind auch Dachfenster und Balkon- bzw. Terrassentüren förderfähig?

Ja! Die BAFA-Förderung gilt für alle Fenster und Fenstertüren, die die technischen Anforderungen erfüllen:

  • Dachfenster: U-Wert ≤ 0,95 W/(m²K), z.B. Velux, Roto, Fakro
  • Balkon-/Terrassentüren: Gleiche Anforderungen wie Fenster
  • Schiebetüren: Ebenfalls förderfähig, wenn U-Wert erfüllt ist
  • Wintergarten-Verglasung: Nur förderfähig, wenn als geschlossener Raum beheizt

Gut zu wissen für Kölner Dachgeschosswohnungen: Gerade in Ehrenfeld, Nippes und Kalk gibt es viele ausgebaute Dachgeschosse mit alten, ineffizienten Dachfenstern. Hier lohnt sich der Austausch besonders – hohe Energieverluste im Winter und Überhitzung im Sommer werden deutlich reduziert.

Kann ich die Förderung mehrmals in Anspruch nehmen?

Ja, aber mit Einschränkungen:

  • Verschiedene Wohneinheiten: Pro Wohneinheit können Sie die maximale Förderung (12.000 Euro) einmal ausschöpfen. Bei einem Mehrfamilienhaus mit 3 Wohnungen also 3× 12.000 Euro = 36.000 Euro maximal.
  • Verschiedene Gebäude: Wenn Sie mehrere Immobilien besitzen, können Sie für jedes Objekt separat Förderung beantragen.
  • Nachträgliche Erweiterung: Wenn Sie zunächst nur einige Fenster ausgetauscht haben und später weitere austauschen möchten, ist ein zweiter Antrag möglich – aber: Die Maßnahmen müssen zeitlich getrennt sein (mindestens 12 Monate Abstand) und dürfen nicht einfach eine künstliche Aufteilung einer Gesamtmaßnahme darstellen.

Was passiert bei einem Hausverkauf nach Förderauszahlung?

Grundsätzlich sind Sie nach Auszahlung der BAFA-Förderung nicht verpflichtet, diese zurückzuzahlen, wenn Sie das Haus verkaufen. Es gibt keine Zweckbindungsfrist wie bei manchen anderen Förderprogrammen. Die Förderung ist an die Maßnahme gebunden, nicht an Ihre Person oder Eigentumsdauer.

Aber: Bei der Stadt Köln Klimaschutzförderung kann es abweichende Regelungen geben – prüfen Sie die Förderbedingungen im Detail oder lassen Sie sich beraten.

Welche Garantien sollte ich vom Fensterbauer verlangen?

Seriöse Fensterbauer in Köln bieten standardmäßig:

  • Produktgarantie: Mindestens 5 Jahre auf Fenster und Beschläge
  • Montagegarantie: 2 Jahre auf fachgerechte Montage (Dichtheit, Funktion)
  • CE-Kennzeichnung: Vorgeschrieben für alle Fenster in der EU

Als spezialisierte Fensterbauer für Köln bieten wir umfassende Garantien und übernehmen die komplette Koordination mit BAFA und Stadt Köln. Mehr über unsere Leistungen in Köln erfahren →

Lohnt sich der Fensteraustausch auch ohne Förderung?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten – es hängt stark vom Zustand Ihrer aktuellen Fenster ab:

Austausch lohnt sich eher:

  • Einfachverglasung oder alte Zweifachverglasung (vor 2000)
  • Undichte Fenster mit Zugluft
  • Hohe Lärmbelastung (Ehrenfeld, Deutz, Nippes)
  • Geplante längere Nutzung (10+ Jahre)
  • Kombination mit weiteren Sanierungsmaßnahmen

Austausch kann warten:

  • Moderne Zweifachverglasung (nach 2010) in gutem Zustand
  • Geringe Heizkosten (z.B. Niedrigenergiehaus)
  • Geplanter Verkauf in naher Zukunft

Mit BAFA + Stadt Köln Förderung: Die Amortisation verkürzt sich um 30-40%. Selbst bei modernen Fenstern kann der Austausch sinnvoll sein, wenn Sie zusätzlich Schallschutz oder Sicherheit verbessern möchten.

Checkliste: BAFA Fensterförderung Köln 2026

Nutzen Sie diese Checkliste, um nichts zu vergessen:

☐ Vorbereitung

  • ☐ Bestandsaufnahme: Anzahl und Zustand der Fenster dokumentieren
  • ☐ Fotos der alten Fenster (innen + außen) erstellen
  • ☐ Bei Denkmalschutz: Voranfrage bei Unterer Denkmalbehörde Köln
  • ☐ Bei Lärmbelastung: Schallschutzanforderung prüfen (Lärmkartierung Köln)
  • ☐ Optional: Energieberater für iSFP beauftragen

☐ Angebote und Planung

  • ☐ Mindestens 2-3 Angebote von qualifizierten Fensterbauern einholen
  • ☐ Technische Datenblätter der Fenster anfordern (U-Wert-Nachweis)
  • ☐ Detaillierte Kostenaufstellung verlangen (Material/Lohn getrennt)
  • ☐ RAL-Montage und Garantieleistungen prüfen
  • ☐ Lieferzeiten erfragen und Montagezeitraum planen

☐ BAFA-Antrag

  • ☐ Registrierung im BAFA-Portal (fms.bafa.de)
  • ☐ Antrag ausfüllen (vor Vertragsabschluss!)
  • ☐ Technische Datenblätter hochladen
  • ☐ Kostenvoranschlag hochladen
  • ☐ Falls vorhanden: iSFP-Bescheinigung hochladen
  • ☐ Eigentumsnachweis hochladen
  • ☐ Fotos der alten Fenster hochladen
  • ☐ Antrag absenden und Bestätigung speichern

☐ BAFA-Zusage

  • ☐ Zusage-E-Mail und Zuwendungsbescheid erhalten
  • ☐ Bewilligte Fördersumme prüfen
  • ☐ Verwendungsnachweis-Frist notieren (12 Monate)
  • ☐ Vertrag mit Fensterbauer abschließen
  • ☐ Montagetermine verbindlich vereinbaren

☐ Stadt Köln Förderung (optional)

  • ☐ Prüfen, ob Stadtteil förderfähig ist
  • ☐ Antrag über Serviceportal Stadt Köln stellen
  • ☐ BAFA-Zusage als Nachweis beifügen

☐ Montage

  • ☐ Fotos der alten Fenster vor Demontage
  • ☐ Montage nach RAL-Richtlinie
  • ☐ Fotos während der Montage
  • ☐ Funktionsprüfung nach Montage
  • ☐ Fotos der neuen Fenster (innen + außen)
  • ☐ Entsorgungsnachweis für Altfenster

☐ Verwendungsnachweis

  • ☐ Detaillierte Rechnung erhalten
  • ☐ Rechnung bezahlen und Zahlungsnachweis aufbewahren
  • ☐ Fachunternehmererklärung vom Monteur erhalten
  • ☐ Herstellerbescheinigung (U-Wert) erhalten
  • ☐ Alle Fotos zusammenstellen (vorher/während/nachher)
  • ☐ Verwendungsnachweis im BAFA-Portal hochladen
  • ☐ BAFA-Prüfung abwarten

☐ Förderauszahlung

  • ☐ BAFA-Auszahlung erhalten (4-8 Wochen nach Verwendungsnachweis)
  • ☐ Stadt Köln Auszahlung erhalten (falls beantragt, 6-10 Wochen)
  • ☐ Garantieunterlagen archivieren
  • ☐ Energieverbrauch beobachten (Heizkosten-Reduktion dokumentieren)

Fazit: BAFA Fensterförderung 2026 in Köln optimal nutzen

Als Hausbesitzer in Köln profitieren Sie 2026 von einer einzigartigen Förderkonstellation: Die erhöhten BAFA-Sätze (20% Basisförderung, 25% mit iSFP-Bonus) kombiniert mit der Stadt Köln Klimaschutzförderung (10-15% Zusatzzuschuss) ermöglichen Förderquoten von bis zu 40% – in Einzelfällen bei denkmalgeschützten Mehrfamilienhäusern sogar bis zu 75%.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Kölner Hausbesitzer:

  1. Frühzeitige Planung: Die Stadt Köln Fördergelder sind begrenzt und werden nach Eingangsreihenfolge vergeben. Wer früh plant, sichert sich beide Fördertöpfe.
  2. Technische Anforderungen beachten: Nur Fenster mit U-Wert ≤ 0,95 W/(m²K) sind förderfähig. Hochwertige Dreifachverglasung ist Standard 2026.
  3. Stadtteile nutzen: Besonders in lärmbelasteten Vierteln wie Ehrenfeld, Nippes, Kalk und Deutz lohnt sich die Kombination von Energieeffizienz und Schallschutzfenstern.
  4. Denkmalschutz einbeziehen: In Altbau-Vierteln wie Südstadt und Lindenthal sind Abstimmungen mit der Denkmalbehörde notwendig – aber die Förderung gilt auch hier vollumfänglich.
  5. iSFP-Bonus mitnehmen: Die zusätzlichen 5% Förderung (= 1.000 Euro bei 20.000 Euro Investition) lohnen sich fast immer, da der iSFP selbst zu 80% gefördert wird.
  6. Antragsreihenfolge einhalten: BAFA-Antrag VOR Vertragsabschluss ist kritisch. Wer hier Fehler macht, verliert den gesamten Förderanspruch.
  7. Professionelle Unterstützung: Die Koordination von BAFA-Antrag, Stadt Köln Förderung, Denkmalschutz-Abstimmung und fachgerechter Montage erfordert Erfahrung.

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  • ✓ Bei Denkmalschutz: Vorabstimmung mit Denkmalbehörde
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